ΓΝΩΘΙ ΣΑΥΤΟΝ oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde

Herausgegeben von: Karl Philipp Moritz, Karl Friedrich Pockels und Salomon Maimon
Digitale Edition herausgegeben von Sheila Dickson und Christof Wingertszahn


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8.

Heilung eines Melancholischen.

Reinhardt, Karl August

C. L. B. wurde als wirklicher Melancholischer von dem Herrn Doctor und Domphysikus Abel zu Halberstadt nach Berlin in die Charité geschickt. Da ich ihn das erstemal auf der Station erblickte, wankte gleich mein Vorsatz und Hofnung, etwas thun zu können; denn ich sah ihn zwar vom Bette auf allein die Stube und zwar auf einer Diele trippelnd auf- und niedergehen, die Arme und Hände steif am Leibe herabhängend, und jeden, der ihn anredete und fragte, zwar ansehen, aber keinem etwas antworten; statt nach geschehener Aufforderung, seine Hand darzureichen, sie und seine Füße ansehn und allenfalls gezwungen lächeln.

Ich sah ihn so, faßte noch Muth und ließ ihn zu mir führen. Aufrichtig zu gestehen, wußte ich anfangs nicht, wie ich mein Unternehmen mit diesem Menschen beginnen sollte, da ich weiter nichts, als das von Halberstadt herübergebrachte Gerücht seiner Religionsveränderung hatte, woran ich mich als an der Ursach seiner Melancholie halten konnte (einen Brief aus Halberstadt, daß er von einem hitzigen Fieber dort befallen, bekam ich nachher erst von seinem Vetter). Ich fing an mit ihm zu reden, allein auf den Zehen stehend trippelnd, starr nach [116]mir sehend, bekam ich keine Antwort. Ich empfing darauf den Brief von seinem Vetter, sah, daß er nicht wie Herr Dokt. Abel in Halberstadt unrecht benachrichtiget geglaubt, schon vorher Anfälle davon gehabt, sondern daß seine Melancholie sich mit einem hitzigen Fieber angefangen hatte. Ich dachte dem nach, und gerieth dabei auf den Gedanken, daß vielleicht eine Krankheitsmaterie sich auf seine Nerven geworfen haben könnte, die, nachdem sie gehoben und zertheilt, einen gewissen Blödsinn, Stumpfheit oder Unbrauchbarkeit seiner Geisteskräfte zurückgelassen hätte, beschloß also, ihn als ein Kind zu behandeln, in dessen Seele ich neue Ideen nicht erst erzeugen, sondern die alten schon vorhandenen wiederum erneuern und beleben müßte.

Ich fing daher an mit ihm in meiner Stube auf- und niederzugehen, zeigte an meinen Füßen, auf welche ich ihn verwieß, wie er stehen müßte, er ahmte dieß, jedoch mit Mühe und nicht lange anhaltend nach. Dies und eine etwanige Entwickelung eines Ja und Neins, woraus ich dann doch schließen konnte, daß er mich verstand, war in den ersten Tagen meine einzige Beschäftigung, ohne anderweitige Unterredungen mit ihm halten zu können. Nach einigen Tagen gelang es mir, daß er, ohne ihn anzufassen, neben mir her schon ging, allein immer noch furchtsam und mit keinem festen Tritt. Ich war stets aufmerksam auf jede seiner Bewegungen und Blicke, und mehr als einmal entdeckte ich [117]in den schon verflossenen Tagen, daß er, wenn er meinem Spiegel sich näherte, mit seinem Blick darin verweilte. Dies und weil er sich auf meine Aufforderung zum Niedersetzen sich dazu nicht bequemen wollte, weil er nur meine Stube unrein machen würde, führte mich auf den Gedanken, daß in ihm ein gewisses Ehrgefühl verborgen liegen könnte, und daß, wenn ich es rege machte, dadurch viel gewinnen könnte. Ich stimmte darauf diese Saite bei ihm an, wiederholte öfters, wenn er meine an ihn gerichtete Forderungen nicht zu achten schien, und Fuß und Hände in der einmal angenommenen Richtung behielt, die Worte: Carl, schäme dich, wie du da stehst, bist ein so großer hübscher Mensch, und beträgst dich wie ein Kind. Diese Worte schienen auf ihn merklich zu wirken, und durch aushaltendes Bemühn und Reizung seines in ihm liegenden Ehrgefühls, erlangte ich es, daß er mit festem Tritte ging, und seine Hände weniger steif in natürlicher Richtung hielt. Ohne gegenwärtig auch nur entfernt von Sachen der Religion zu sprechen, fuhr ich vielmehr fort, ihn als Kind zu behandeln, und mit sinnlichen, vielleicht ihm angenehmen Dingen zur allmäligen Entwickelung seiner vorräthigen, allein gleichsam geschwächten Ideen, und zur Unterredung zu locken. Ich gab ihm hierauf einen Apfel, und bei Gewahrnehmung, daß er bedenken trug, ihn anzunehmen, fragte ich ihn, ob er den dargereichten Apfel nicht [118]nehmen wolle; er sah ihn an, und antwortete nein. Ich. Weißt Du denn nicht, daß man eine geschenkte Sache annehmen könne. Er. Ja. Ich. Aber darfst Du das, was Dir nicht gehört, nehmen, ohne daß Dir die Erlaubniß gegeben wird. Er. Nein. Ich. Diesen Apfel, der mir gehört, will ich Dir schenken, weil ich Dir gut bin und Du recht artig seyn möchtest, kannst Du ihn also nehmen? Er. Ja. Ich. Nun so nimm ihn. Er nahm ihn ängstlich und behielt ihn in den Händen. Ich. Was wirst Du mit dem Apfel machen. Er. Ich werde ihn essen. Ich. Gut, dazu habe ich ihn Dir auch gegeben; allein verwahre ihn Dir so lange bis nachher, und steck ihn jetzt ein. Gleichsam als wenn er nicht wüßte, wie es anzufangen wäre, steckte er ihn langsam ein. Weißt Du auch wohl, lieber Carl, fuhr ich fragend fort, wie wir die Aepfel und alles Obst bekommen. Er. Ja (und gleichsam, als wenn es seine Lieblingsidee wäre) antwortete er mit einer gewissen Erheiterung der Seele, der liebe Gott läßt sie wachsen. Ich. Wo läßt er sie denn wachsen. Er. Auf den Bäumen. Ich. Ißt Du sie gern. Er. O ja. Ich. Also erzeigt uns auch der liebe Gott wohl einen Gefallen und Güte damit, daß er solches Obst wachsen läßt. Er. O ja, er ist allen Menschen gut. Ich. Nun, wenn er auch Dir recht gut seyn soll, so mußt Du auch hübsch artig seyn und thun, was ich Dir sage. Das war ohngefähr die erste anhaltende Unterredung, die ich freilich [119]nur gedrängt gedacht, um nicht durch Wiederhohlungen der Fragen, auf welche die Antworten ausblieben, oder wo ich vermuthete, daß er mich nicht verstanden haben möchte, den Leser zu ermüden. Ich entließ ihn jetzt immer in kürzerer Zeit, um ihn durch die Anstrengung seiner Geisteskräfte, die ich an ihm zu bemerken glaubte, nicht zu sehr zu ermüden, und eine Abneigung gegen meine Fragen zu erwecken. Ich fuhr mit jedem Tage in ähnlichen Fragen und Antworten fort, und suchte nun, da ich bemerkte, daß es ihm auf meiner Stube gefiel und auch auf seiner Krankenstube ein Verlangen nach mir geäußert, ein gewisses Zutrauen zu mir einzuflößen. So oft ich daran dachte, fragte ich ihn daher: kömmst Du gern zu mir, worauf er sich anfänglich in meiner Stube umsah, und es bejahete, und nachmals dann mir selbst versicherte: Es gefällt mir außerordentlich bei Ihnen, ich wollte wohl bei Ihnen seyn. Eben so wiederholte ich an ihn die Fragen: ob er wohl einsehe, daß es gut für ihn sey, und ich es gut mit ihm meine, daß ich ihn zu mir kommen ließ und mich mit ihm unterredete, welches er eingestand. Kurz, ich erreichte, was ich wünschte. Das Zutrauen vergrößerte sich, so daß er auf seiner Stube mich nach seiner Art zu loben anfing. Sobald ich das bei ihm bemerkte, fing ich nach mehrern Gesprächen und verschiedenen Uebungen seines Gedächtnisses dadurch, daß ich mir von ihm einige Winke aus seinem frühern Leben geben ließ, an [120]einige größre Fortschritte zu machen. Aus dem Halberstädtschen Briefe des Wirths und aus einem andern seines Freundes, des Cammerdieners aus Schlesien (den mir sein Vetter gebracht) hatte ich die Vermuthung genommen, denn mit Gewißheit konnte ich nichts schließen, da die specielle Erzählung seines vorhergegangnen Lebens keiner mir so treu geben konnte, als er nach seiner völligen Wiederherstellung es gethan; daß vielleicht ein gewisser Hang und Sehnen auch bei ihm statt finden könnte. Ich führte ihn oft nach einiger Zeit, da ich ihn schon stärker glaubte in Gedanken nach Schlesien hin, fragte ihn, wie es ihm da gefallen, und ob er Bekanntschaft gehabt, ob er gute Freunde da gefunden. Er beantwortete mir dies alles zwar gehörig, allein wie es mich dünkte, in der Art, als wenn er schon die folgenden Fragen ahndete. Ich fuhr nehmlich bald darauf fort, mich nach seinem Umgang mit dem weiblichen Geschlecht zu erkundigen, und er gestand mir, nachdem ich durch die Vorstellung, daß einen jungen Menschen ein erlaubter Umgang mit dem weiblichen Geschlecht nicht strafbar mache, ihn vertraulicher gemacht, die Bekanntschaft mit den Kammerjungfern, die mit ihm in Diensten in dem Hause seines Herrn in Schlesien gestanden, bei welcher Erzählung er jedoch die Nahmens öfters verwechselte; ob aus dem zu lebhaften Andenken an sie, oder weil sein Gedächtniß noch zu schwach war, als daß er sie sich jede besonders hätte [121]denken und nennen können, muß ich unbestimmt lassen. Eben so schreibe ich seine damals wiederholentliche Aeußerung, nach Schlesien wieder zu wollen, einer gewissen Schwäche zu, indem dieses Verlangen und Heimweh nachmals aus seiner Seele gänzlich geschwunden war. Je nachdem ich ihn stärker oder schwächer fand, denn dies Stark- und Schwachseyn wechselte an verschiedenen Tagen sehr oft ab, drang ich mehr oder weniger in ihn zu wissen, ob etwa Liebe Mitursach seiner Krankheit gewesen seyn könne; drang in ihn, ob er vielleicht dort wirklich sich versprochen oder verbunden. Indeß immer war das Resultat, daß man ihn gern um sich gesehn und ihn hatte leiden können, zumal, da er sich gern zu kleinen Gefälligkeiten, sowohl seiner erlernten Profession, als auch in dem Dienste bereit hätte finden lassen; und was er mir damals gestand, stimmte er auch ein, da ich ihm zu erkennen gab, daß ich manches besser wisse, als er vielleicht glaube. Sein Vetter hatte nämlich von dem Cammerdiener des Herrn, bei dem er in Schlesien gewesen, nachfolgenden Brief empfangen, den er mir mittheilte.

Schreiben des Cammerdieners an den jungen B.

Werthgeschätzter Freund!

Schon längst habe ich immer wollen an Sie schreiben, aber noch immer ist es geblieben. Erstens wissen Sie, daß ich schwer zum Briefschreiben [122]zu bringen bin, und zweitens viele Geschäfte haben mich ebenfalls davon abgehalten. Der gnädige Herr ist krank, und liegt in Breslau, wo also vor vierzehn Tagen die gnädige Frau dahin abgereiset ist, und soll bisjetzt noch wieder zurückkommen. Ihre Mademoiselle Braut, die Lottchen, ist ebenfalls mit der gnädigen Frau dahin gereiset. Ich habe also die (von Ihnen gegen sie) zwar noch im weiten Felde guten Gesinnungen ihr noch nicht bekannt machen können. Alle gute Bekannten und Bekanntinnen empfehlen sich Ihnen bestens, hauptsächlich die Christel, welche um Vergebung bitten läßt, daß sie Ihnen die Tabacksblase noch nicht hat verfertigen können. Das gute Mädel ist sehr krank gewesen, und so sehr, daß wir geglaubt, Klapperbein würde sie abholen; nunmehr ist sie aber völlig gesund, und wird Ihnen auch die erwähnte Blase jetzt sobald wie nur möglich, verfertigen. Daß Jakob ein Bräutigam ist, wird Ihnen doch wohl bekannt seyn, da sie eine Berlinerinn ist. Sie ist schon vierzehn Tage zu Schiffe auf der Reise hieher zu. Uebrigens leben Sie recht wohl; ich bin, wie Sie wissen, Ihr wahrer Freund.

D. den 22. Aug. 1790.

Dieser Brief bestätigte nach meinem Urtheil seine Aussagen. Als ein gutmüthiger Mensch, der gern gefällig war, erwieß man ihm wieder Geneigtheit und Gefälligkeit, und weil er sich an die Lottchen vielleicht etwas mehr, als an die andern attachirt hatte, so wurde diese für seine Braut gehalten.

So stimmte ich mehrere Saiten in meiner Behandlung mit ihm an; allein ich fand eben nicht, daß ich hätte mit Gewißheit bestimmen können, un-[123]terdrückter Ehrgeitz, Stolz, Liebe wäre alleinige Ursach seiner Gemüthskrankheit gewesen. Doch das hinderte mich nicht, da ich einmal schon solche gute Fortschritte gemacht, fortzuwirken. Vielleicht eine verborgene Neigung zur Thätigkeit, oder vielleicht auch Aufmunterung der Seinigen, die ihn besuchten, erzeugten in ihm das Verlangen zu schneidern. Sein Vetter schickte ihm daher Binden zu verfertigen; er nähete eine davon, allein die übrigen blieben liegen. Was die Ursach davon war, habe ich nicht entdecken, nicht genau von ihm erforschen können. Er wurde indeß fleißig zum Herumgehen angehalten, theils sich zu zerstreuen, theils seine Kräfte zu mehrerer Stärke zu gewöhnen.

Jede kleine Abwechselung zu bestimmen, die ich dieserhalb einschlug, ihn nun völlig zum brauchbaren Menschen zu machen, ist mir nicht möglich zu gedenken, indeß wurde er doch durch sie von Zeit zu Zeit so stark, daß er, vermöge seiner immer stärker wirkenden Denkkraft, nicht nur bestimmter, deutlicher und richtiger alles angab, sondern auch schon ein Sehnen nach Hause zu seinem Vetter äußerte, in der gewissen Hofnung und Erwartung, daß es da besser für ihn seyn würde, als hier, wo er beständig von Kranken umgeben war und seyn mußte. Der Arzt und ich sprachen darüber gemeinschaftlich, und da der Arzt keine Gefahr in Rücksicht seiner Melancholie zu befürchten glaubte, so wurde ihm die Erlaubniß gegeben, einigemale in der Woche mit seinem Aufwärter auf Urlaub zu seinem Vetter zu gehen; wo er, wenn er sich auch noch nicht als ein völlig Gesunder in seinem Betragen gezeigt, doch wegen seiner nun zu hoffenden völligen Wiederherstellung viel Freude veranlaßt hatte. Zu diesem [124]eben gedachten Betragen gehörte ein zurückgebliebenes gezwungenes Lächeln, was ihm wahrscheinlich beigeblieben war, als ich ihn gleich anfänglich dazu aufforderte, und was er nachmals wahrscheinlich darum wiederholte, weil er zu gefallen glaubte. Zwischen Weihnachten und Neujahr wurde er auf sein und des Vetters wiederholtes Bitten mit Genehmigung des Arztes auf einige Zeit gleichsam zur Probe aus der Charité zu seinem Vetter gelassen. Auch in der Stadt unterließ ich nicht, ihn zu besuchen, fand ihn aber bei jedem Besuch, was mir in seiner gegenwärtigen Lage durchaus nicht gefiel, bei Schneiderarbeit sitzend. Ich bat daher seinen Vetter und ihn selbst aufs dringendste, für gegenwärtig die sitzende Lebensart gänzlich zu lassen, recht viel durch Gehen sich noch immer mehr und mehr aufzuheitern und zu stärken, und sich besonders der Mäßigung im Essen und Trinken zu befleißigen, weil er sonst bei seinem gegenwärtig schwachen Magen leicht sich überessen und sich so von neuen eine Krankheit zuziehen könnte. Ohngeachtet der wiederholten dringenden Bitten, dies zu erfüllen, mußten wohl einige nothwendige Arbeiten, als auch eine übelangebrachte Liebe der Muhme zu diesem Menschen, nämlich ihren Vetter, nun nach der Krankheit recht zu pflegen, ihm also nicht nur jede Speise, sondern auch vielleicht recht viel von derselben zu essen gab, Ursach davon geworden seyn, daß ich ohngefähr bei dem dritten Besuche Klagen über ihn hörte, er habe sich schon wieder unartig aufgeführt. Ich schrieb es mit Recht der sitzenden Lebensart und (wie auch der Vetter mir eingestand) des Vollpfropfens mit Speise zu. Ich rieth dies noch ernstlicher ab, und kündigte ihnen bei Unterlassung dessen, [125]einen gewissen Rückfall seiner Gesundheit an (welcher um so natürlicher und gewisser erfolgen mußte, da sein Körper von der Heilung und simpeln Lebensmitteln im Charitéhause noch sehr schwach und eben so seine Geisteskräfte noch einer großen Schwachheit unterworfen waren, die daher, so wie sein Körper, mit der größesten Behutsamkeit nur nach und nach zum stark werden angeleitet werden konnte und mußte). Am 18ten Januar 1791, da ich ihn wieder besuchte, fand ich, was ich seinen Verwandten gesagt; er saß am Ofen, klagte über Mattigkeit in allen Gliedern, sprach sehr wenig, konnte kaum gehen, und hatte auch Nasenbluten gehabt. Ich rieth sogleich den Verwandten, nicht, wie sie gewollt, einen Chirurgus in der Stadt zur Heilung anzunehmen, sondern ihn lieber gleich wieder nach der Charité zu schicken, wo man doch einmal seinen ganzen Zustand kannte. Er wurde auch wirklich den 19ten Januar 1791 mit einem hitzigen Blutfieber in der Charité aufgenommen, dort seiner Krankheit angemessen behandelt, und sehr wahrscheinlich ists, daß diese Krankheit wirklich zur völligen Wiederherstellung beigetragen hat. Den 13ten Februar verließ er darauf völlig gesund die Charité, hielt sich nachher noch einige Zeit bei einem Bekannten auf und ist darauf in Diensten gegangen, wo man, wie ich durch Nachforschungen gehört, keine Spur von seinem vormaligen Krankheitszustand wahrgenommen; ich zweifle auch nicht, daß er, wenn er die seinen Körper angemessene Lebensart beobachtet, gesund bleiben werde.

Reinhardt.